REALTALK MIT MIMI FIEDLER:

„Heute sollte man alles fühlen und tun dürfen, was einem guttut.“

Das Multi-Talent im Interview

Lässig, strahlend, charismatisch: Mimi Fiedler verkörpert wohl das, was viele als „natürliche Schönheit“ bezeichnen. Trotzdem geht die 45-jährige Schauspielerin ganz offen und ehrlich mit ihren Makeln um. Erst vor kurzem ließ sie zusammen mit Promi-Kollegen für einen guten Zweck im TV die Hüllen fallen, ein Schritt, der ihr trotz ihres Erfolges viel abverlangte. Mit uns hat die 45-Jährige, die zuletzt in der RTL-Serie „Nachtschwestern“ zu sehen war, über das Altern, Selfcare und ihre kürzliche Behandlung mit Ultherapy® gesprochen.

Liebe Mimi, Schönheit definiert jeder von uns für sich anders. Was bedeutet Schönheit für dich?

Mimi Fiedler: Schönheit ist für mich in erster Linie der Ausdruck von Vitalität. Ich finde Menschen, die vital und gesund aussehen und sich pflegen schön. Dabei spielt es für mich keine Rolle, was für Merkmale dieser Mensch hat. Groß, klein, dick, dünn… alles völlig egal, wenn jemand ein strahlendes Äußeres hat, mit sich okay ist und sich mag. Das spiegelt sich im Außen wieder.

Gibt es etwas, das dir an dir selbst besonders gut gefällt?

Mimi Fiedler: Ich mag meinen Humor. Ich glaube, dass auch Humor und die Leichtigkeit des Seins, selbst in schweren Zeiten, Vitalität verleiht. Meine Haut ist nicht überall super, mein Bindegewebe hat sich an manchen Stellen an die Schwerkraft verabschiedet, aber mein Gesicht ist für die bald fünfzig Jahre, die ich es schon habe, noch ganz passabel. With a little help from my friends natürlich ;).

Macht dir das Altern denn zu schaffen?

Mimi Fiedler: Ich finde, dass man von Innen immer besser wird, gelassener, weiser und ruhiger. Aber dass man von außen welkt wie eine olle Schnittblume, finde ich ziemlich ungerecht. Anstatt, dass man für alles, was man gelernt und erlebt hat, belohnt wird, erschlaffen wir. Gott ist definitiv ein Mann. Eine Göttin hätte doch sowas nie zugelassen.

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ICH MÖCHTE MICH MÖGEN KÖNNEN. GERNE MIT MIR SEIN WOLLEN. UND DAS BEDEUTET, DASS ICH JEDEN TAG AUFS NEUE HERAUSFINDEN DARF, WAS MIR DABEI HILFT.

Besonders Menschen in der Öffentlichkeit stehen unter genauer Beobachtung, was ihr Aussehen betrifft. Wie gehst du in deinem Job als Schauspielerin und Model mit den Anforderungen an das äußere Erscheinungsbild um?

Mimi Fiedler: Ich schaue gerne in „ungemachte“, aber natürlich genauso gern in „gemachte“ Gesichter von Kollegen und Kolleginnen. Allerdings ist dieser „Sofakissen-in-die-Wangen“ Trend wie ich finde sehr, sehr befremdlich und ich habe manchmal das Gefühl, dass es bei manchen in eine ganz falsche Richtung geht. In meinem Job geht es ja in erster Linie darum, echte Menschen in echten Leben darzustellen und das bedeutet auch, dass man nicht „unecht“ aussehen sollte. Ich versuche mich sowieso frei von dem Druck zu machen, nicht altern zu dürfen. Denn in erster Linie mache ich alles, was ich mache, für mich.

Wie weit würdest du „gehen“, um dein Aussehen zu optimieren und warum?

Mimi Fiedler: Ich mag es sanft. So, dass man gar nicht bemerkt, dass hier und da etwas gemacht wurde. Deswegen ist alles, was mich nicht verändert, sondern meine Vitalität fördert, meines. Harte, mich offensichtlich verändernde Eingriffe würde ich nie machen lassen. Ich leide zum Beispiel an einem Lipödem, da war für mich aus medizinischer Sicht klar, dass ich mir helfen lassen werde.

Was bedeutet für dich „Selfcare“?

Mimi Fiedler: Achtsamkeit, ganz groß geschrieben. Die Frage: Was brauche ich heute, um einen guten Tag zu haben? Was braucht mein Körper, mein Innen, mein Außen? Was braucht meine Haut? Was braucht meine Seele, mein Herz. Selfcare bedeutet manchmal aber auch Distanz. Zu Dingen, Menschen, Situationen, die mir nicht guttun. Die meisten Menschen gehen besser mit ihren Haustieren um als mit sich selbst. Ich möchte mich mögen können. Gerne mit mir sein wollen. Und das bedeutet, dass ich jeden Tag aufs Neue herausfinden darf, was mir dabei hilft.

Das Thema „Body Positivity“ ist präsenter denn je. Zu seinen Makeln zu stehen, sich ohne Make-Up zu zeigen und „in Würde zu altern“ scheint das Thema der Stunde zu sein. Trotzdem lassen sich immer mehr Frauen, aber auch Männer, minimalinvasiv behandeln. Wie siehst du diesen scheinbaren Widerspruch?

Mimi Fiedler: Ich finde das überhaupt keinen Widerspruch. Die Balance ist es, die Waage. Es geht nicht darum, mit Fünfzig auszusehen wie eine Zwanzigjährige, sondern seinem Alter entsprechend, gesund und strahlend bleiben zu dürfen. Warum soll man sich dabei nicht unterstützen lassen? Dieser komplett unnatürliche, hin-operierte Look ist natürlich ein Gegenbeispiel, wie es dann am Ende des Tages werden kann, wenn man mit OP’s etwas viel tiefergehendes versucht zu kompensiere.

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ICH MÖCHTE NICHT IN DEN SPIEGEL SCHAUEN UND MICH FRAGEN, WER DAS FREMDE GESICHT DA IST. UND GENAU DAS BERÜCKSICHTIGT ULTHERAPY®: KEINE TYPVERÄNDERUNG, KEIN KRASSER EINGRIFF.

„Kollagen“ ist gerade DAS Beauty-Buzzword schlechthin. Was hältst du vom Hype um das Bindegewebseiweiß?

Mimi Fiedler: Hype entsteht meistens immer dort, wo gute Resultate für sich sprechen! Die Haut bekommt sozusagen einen „Anstupser“ von innen, Hilfe zur Selbsthilfe, non-invasive und auch nicht so, dass gleich jeder merkt, dass man beim Beautydoc war. Denn das geht durchaus, auch wenn viele Mythen immer noch das Gegenteil behaupten.

Außerdem gehört Ultherapy® mit fast 2 Mio. Behandlungen zu einer der am häufigsten und bestuntersuchtesten Methoden, wenn es um Hautstraffung geht. Ich finde das sehr wichtig zu wissen.

Warum genau hast du dich für eine Behandlung mit Ultherapy® entschieden?

Mimi Fiedler: Ich bin ein großer Fan von sanfter Schönheitsmedizin. Ich möchte nicht in den Spiegel schauen und mich fragen, wer das fremde Gesicht da ist. Und genau das berücksichtigt Ultherapy®: keine Typveränderung, kein krasser Eingriff. Im Gegenteil, man muss sogar ein bisschen Geduld mitbringen, denn die körpereigene Produktion von Kollagen und damit die Hautstraffung dauert eine Weile und erst nach ein paar Wochen ist das Endresultat sichtbar. Eben nicht von jetzt auf gleich. Die Umwelt nimmt wahrscheinlich nur wahr, dass man frisch und erholt aussieht. Also genau so wie ich es am liebsten habe. Ein Booster, der mir Lebendigkeit ins Gesicht zaubert.

Wie hat sich die Behandlung für dich angefühlt?

Mimi Fiedler: Ich bin relativ schmerzempfindlich und meine Haut reagiert stärker als beim Durchschnitt, deswegen habe ich ein Mittel zur Entspannung vor der Behandlung bekommen. Ich habe nach der Behandlung eigentlich damit gerechnet, dass ich anschwelle oder alles gerötet ist. Aber nichts davon ist eingetreten, ich sah aus, als wäre gar nichts gemacht worden! Und das hat bei mir schon was zu bedeuten. Außer, dass meine Haut ein paar Tage lang durstiger war, als sonst, hatte ich weder Nebenwirkungen noch andere Beschwerden.

Was erhoffst du dir von den Behandlungsergebnissen?

Mimi Fiedler: Dass ich mir während einer seltsamen Zeit, in der wir nicht reisen dürfen, ein bisschen Urlaubsfrische ins Gesicht zaubern kann. Vitalität auf jeden Fall – naja und vielleicht doch ein paar Monde die Uhr zurückzudrehen. Nur ein klitzekleines bisschen. Das wäre toll!

Was würdest du Frauen raten, die mit den eigenen Zeichen der Hautalterung hadern?

Mimi Fiedler: Ich finde, heute sollte man alles fühlen und tun dürfen, was einem guttut. Solange es keinem anderen Menschen schadet. Es gibt mittlerweile so wunderbare Möglichkeiten, sich ein besseres Lebensgefühl holen zu dürfen. Warum nicht also einfach ausprobieren?

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ICH FINDE, HEUTE SOLLTE MAN ALLES FÜHLEN UND TUN DÜRFEN, WAS EINEM GUTTUT.