Gesprächsthema Haut: Verblüffende Fakten über das größte Organ des Körpers

Wir sprechen ständig über sie: „Das geht unter die Haut“, „eine Gänsehaut kriegen“ , „es ist zum aus der Haut fahren“, „er/sie ist eine ehrliche Haut“, „sich auf die faule Haut legen“ oder „sich wohlfühlen in seiner Haut“ sind nur einige Beispiele von Redewendungen, die uns zum Thema Haut einfallen. Sie ist nicht nur ein wahres Multifunktionstalent – vor allem kann sie beeindruckende Zahlen vorweisen: Es sind die lebenswichtigsten zwei Quadratmeter, die uns umgeben. Die Haut ist unser größtes Organ. Doch nicht nur das! Durch unsere Haut erfühlen wir die Welt. Außerdem hat unsere Haut über 2 Millionen Schweißdrüsen, die (z.B. an heißen Tagen) bis zu 10 Liter Schweiß pro Tag produzieren können. Ach ja, und wenn Ihnen Ihre Waage mal wieder einen Streich spielt, schieben Sie es einfach auf Ihre Haut: die macht nämlich 15-20% unseres Körpergewichts aus.

 

Das wussten Sie schon alles? Dann passen Sie mal auf.

 

Diese Zahlen und Fakten gehen unter die Haut

 

Stimmt es, dass sich unsere Haut monatlich erneuert?

Korrekt! Fast ohne dass wir es merken, erneuert sich ca. alle 28 Tage unsere Oberhaut. Damit sind wir im Alter von 55 Jahren ganze 700 Mal in eine neue Haut geschlüpft. Täglich verlieren wir durch das „Häuten“ nach und nach 0,5 bis 2 Gramm Hautschuppen – und sorgen damit für einen Gutteil des Staubs, den wir regelmäßig von unseren Möbeln putzen.

 

Hilft Urin gegen trockene Haut?

Halten Sie sich fest, denn es stimmt tatsächlich: Der Urin ist eines der ältesten Heilmittel und der darin enthaltene Harnstoff kann unter anderem trockener Haut vorbeugen! Hätten Sie es gewusst? Probieren Sie doch mal Folgendes: Reiben Sie sich morgens nach der Dusche mit Eigenurin ein und Ihre Haut wird straffer und geschmeidiger. Zudem ist er sogar gegen Hornhaut wirksam. Wer diese Vorstellung eher etwas eklig findet, könnte immerhin auf Pflegeprodukte ausweichen die Urea, also Harnstoff, enthalten.

 

Wieso werden Elefanten als Dickhäuter bezeichnet?

Kurioserweise ist die Haut eines Elefanten an vielen Stellen sehr dünn, z.B. am Bauch oder an der Brust. Warum die liebenswerten Tiere dennoch Dickhäuter genannt werden? Ganz einfach, weil ihre Haut an verletzlichen Stellen wie am Rüsselansatz oder an den Beinen mit 2-3cm ziemlich dick ist. Dazu haben die grauen Riesen unter ihrer dünnen Haut eine extrem dicke Speckschicht, in der keine Sinneswahrnehmung stattfindet.

 

Übrigens: Wenn es ein Tier gibt, das den Namen „Dickhäuter“ wirklich verdient hat, dann ist es der Walhai. Seine Haut ist mit 15cm (!) die dickste Haut aller Lebewesen der Erde. Unter den Landtieren halten Nashörner diesen Rekord. Die Haut des Menschen beträgt hingegen an der dicksten Stelle (an der Fußsohle) gerade mal 1,4 cm.

 

Warum haben Adelige angeblich blaues Blut?

Achtung, Geschichtsstunde! Egal, ob Grafen, Herzöge oder Könige: Durch deren Adern soll ja angeblich blaues Blut fließen. Das stimmt natürlich nicht – das Blut der Menschen ist rot, bei Normalos ebenso wie bei Adeligen. Dieser Irrglaube entstand im Mittelalter, als ein blasser Teint in Adelskreisen als vornehm galt. Denn je blasser die Haut ist, umso blauer wirken die Adern unter der Haut. Für die Menschen sah es dann so aus, als hätte der Adel blaues Blut. Tatsächlich kommt dieser Effekt bei blassen Personen dadurch zustande, dass die Blutgefäße den kurzwelligen blauen Farbanteil des Tageslichts reflektieren, während der langwellige rote Anteil von der Haut und von den Adern absorbiert, sozusagen „geschluckt“ wird.

 

Wie kam Michael Jackson zu seiner weißen Haut?

Ein Mysterium der Popmusik-Geschichte wurde endgültig gelöst: Michael Jackson litt an der Hautkrankheit Vitiligo – besser bekannt als Weissfleckenkrankheit. Bei dieser Erkrankung sterben die Melanozyten, also die pigmentbildenden Zellen der Haut, ab oder werden zumindest inaktiv. Dadurch wird die Haut fleckenhaft weiß. Gefährlich oder ansteckend ist die Autoimmunerkrankung nicht, aber eben deutlich sichtbar. Besonders in dem Ausmaße von Michael Jackson.

 

Was verrät die Haut über unsere anderen Organe?

Sicher kennen Sie die gelbliche Verfärbung der Haut bei einer Leber- oder Gallenerkrankung. Doch auch andere Organstörungen verändern das Hautbild: Bei Eisenmangel kann die Haut blass oder grau aussehen und bei einem hohen Cholesterinwert oder Bluthochdruck sind leicht bläuliche Streifen auf der Haut sichtbar. Eine raue, rissige Haut wiederum kann ein Indiz für eine beginnende Diabetes mellitus Erkrankung sein. Sie sehen also: Die Haut ist der Spiegel unserer Gesundheit. Ärzte können teilweise am Zustand der Haut innere Erkrankungen erkennen und so frühzeitig behandeln. Ein weiterer interessanter Fakt, den wir alle kennen, aber nicht hören wollen: An unserer Haut lässt sich auch unser ungefähres Alter erkennen. Denn je älter wir werden, desto mehr Fältchen bekommen wir. Doch an welcher Stelle unserer Haut entstehen die unliebsamen Zeichen der Zeit überhaupt?

 

Wie ist unsere Haut eigentlich aufgebaut?

 

Unsere Haut gliedert sich in drei Schichten: Die Oberhaut (Epidermis), die Lederhaut (Dermis) und die Unterhaut (Subcutis). Jede dieser drei Schichten erfüllt bestimmte Funktionen. Unsere Oberhaut dient als Schutzschild für äußere Umwelteinflüsse wie Hitze oder Kälte. Die Unterhaut speichert Körperfett und Wasser.

 

Für die Hautalterung besonders interessant ist aber die zweite Schicht direkt unter der Epidermis, die Lederhaut. Denn sie ist verantwortlich, ob unsere Haut glatt und faltenfrei oder eingefallen und trocken aussieht. Sie ist reich an Kollagen und Elastin und teilt sich wiederum in zwei Schichten auf: die Zapfenschicht und die Netzschicht. Die Zapfenschicht ist eine wahre „Spürnase“, denn in ihr befindet sich nicht nur unser Tastsinn, auch können wir dank ihr Wärme und Kälte spüren. Soweit so gut.

 

Die Netzschicht aber hat weniger „Feingefühl“. Sie enthält ein dichtes Netz aus flexiblen Kollagen- und Elastinfasern und ist für die Festigkeit und Elastizität der Haut verantwortlich. Ahnen Sie schon,

worauf wir hinaus wollen? Genau: Im Laufe der Zeit ermüden oder brechen die Kollagen- und Elastinfasern. Der Körper kann zwar neue Fasern bilden, doch mit fortschreitendem Alter dauert die Neubildung von frischem Kollagen und Elastin länger. Folge: Die Haut wird weniger elastisch, trockener, an der Epidermis rauer und insgesamt dünner. Und so können dann die lästigen Falten entstehen.

 

Sie sehen also: Jede Schicht unserer Haut erfüllt eine besondere Funktion.

 

ABER: Wussten Sie, dass es eine Möglichkeit gibt Ihre Haut zu straffen ohne sich dafür unters Messer legen zu müssen?

Mit dem nicht-operativen Ultraschall-Lifting Ultherapy bringen Sie Ihre Haut im Gesicht, Hals und Dekolleté zum Strahlen. Mittels gebündelter Ultraschallenergie, die der Arzt über einen Ultraschallkopf ganz präzise ins Gewebe leitet, reagiert die Haut anschließend mit der Bildung von neuem, strukturiertem Kollagen und Elastin. Tolle Sache: Dadurch kann sich die Haut selbst auf natürlichem Weg straffen und festigen. Drei bis sechs Monate nach der Behandlung sind Fältchen und Linien sichtbar reduziert, das Aussehen strahlend und wunderbar natürlich. Bye, Bye, Truthahnhals und Co.

 

Mehr über die Ultherapy-Behandlung erfahren Sie hier:

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