Beauty-SOS Tipps gegen Sonnenbrand

Endlich, er ist wieder zurück und gibt sich noch nicht geschlagen: der Sommer 2016! Jippieh… und das Gute-Laune-Wetter macht uns gleich mobil. Jetzt also schnell in den Park oder auf die heimische Liege und die letzten warmen Sonnenstrahlen genießen. Auch wir wollen ja schließlich im kommenden Herbst noch mit einem schön gebräunten Teint glänzen. Aber Achtung! Vor lauter Euphorie über die aktuelle Wetterlage sollte das Thema Sonnenschutz keinesfalls unter den Tisch fallen. Denn Sonnenbrand ist Gift für die Haut und sollte unbedingt vermieden werden. Ein zuviel an UV-Strahlung kann die Zellen stark schädigen und zu einem schneller alternden Hautbild führen. Und das sogar langfristig. Denn der alte Spruch gilt auch für jeden Sonnenbrand: Die Haut vergisst nichts. Also Eincremen nicht vergessen, vor allem Gesicht, Ohren und Nacken mit einem Hut oder Tuch schützen und Sonnenbrillen tragen!

 

Wer es mit dem Sonnenbaden dennoch übertreibt und nun doch mal etwas schief läuft, können diese Tipps und Tricks kurzfristig Abhilfe verschaffen.

 

Erste Hilfe bei Sonnenbrand

  1. Raus aus der Sonne: Sonnenbrand kann bis zu mehreren Tagen anhalten, je nach Verbrennungsgrad, deshalb vermeiden Sie in den folgenden Tagen direkten Kontakt zwischen Haut und Sonnenstrahlen. Verzichten Sie auf Sonnenbaden und bedecken Sie die verbrannten Stellen mit Kleidung bis die Rötung zurückgegangen ist.
  2. Dann heißt es kühlen, kühlen, kühlen! Verbrannte Haut juckt und fühlt sich sehr warm an. Eine kühle Dusche zwischendurch lindert die Schmerzen und hilft bei leichtem Sonnenbrand.Genauso gut bei leichtem Sonnenbrand: Kalte Wickel z.B. mit Quark oder Joghurt. Einfach eine dicke Schicht auf ein Handtuch geben und damit die betroffenen Stellen mehrmals am Tag für 10-20 Minuten bedecken. Die Umschläge ziehen die Hitze aus dem Körper und wirken schmerzlindernd. Aber Vorsicht: Haben sich bereits Blasen auf der Haut gebildet, darf auf keinen Fall Quark oder Joghurt verwendet werden, da sonst Entzündungen entstehen können.
  3. Das Trinken nicht vergessen! Für den erfolgreichen Regenerationsprozess der Haut ist viel Wasser wichtig. Generell sollte im Sommer viel Flüssigkeit eingenommen werden, aber besonders bei Sonnenbrand, da die Haut durch die Verbrennung besonderes rasch austrocknet. Am besten viel Mineralwasser trinken.
  4. Hautpflege ist das A und O bei einem Sonnenbrand. Doch Finger weg von fetthaltigen Cremes. Spezielle After-Sun Lotionen mit Zusätzen von z.B. Aloe Vera, Vitamin E, Urea, Dexpanthenol und Hyaluron lindern den Schmerz und wirken hautberuhigend aufgrund des hohen Feuchtigkeitsanteils. Idealerweise sollten in den Pflegemitteln keine Konservierungs- oder Duftstoffe enthalten sein. Extra-Tipp: Stellen Sie die After-Sun Pflege eine Stunde vor Verwendung in den Kühlschrank, so wird die Haut später zusätzlich gekühlt.
  5. Ab zum Arzt! Wenn die Haut Blasen bildet und nässt, Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Schüttelfrost und Fieber auftreten oder alle Mittel bei Ihrem Sonnenbrand nicht helfen, sollte medizinischer Rat eingeholt werden. Denn Sonnenbrand führt nicht nur kurzfristig zu Schmerzen und Hautrötungen, sondern die Warnzeichen können auf einen Hitzeschlag hinweisen und langfristig sogar zu Hautkrebs führen.

 

Mit diesen Tipps und Tricks kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Genießen Sie also den beginnenden Spätsommer in all seiner bunten Schönheit immer gutgeschützt, wenn Sie im Freien unterwegs sind.

 

Auch so tanken wir neue Energie und speichern vor allem auch die positiven Auswirkungen der Sonne auf unseren Körper. Davon können wir dann in der kommenden kalten Jahreszeit wie ein Eichhörnchen zehren.

 

Ob Altweibersommer oder Indian Summer – genießen wir einfach diese tolle Schönwetterphase!

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